Neues Vorgehen bei Großschadenslagen
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Neues Vorgehen bei Großschadenslagen

"FIND THE RED" - unter diesen Motto stand der Bereitschaftsabend im Februar. Medizinisches Ziel bei Großschadenslagen ist die schnelle Identifikation und sofortige Behandlung lebensbedrohlich verletzter Patienten - doch diese müssen unter allen Betroffenen erst einmal gefunden werden. Wie? Das lernten unsere Helfer an unserem Bereitschaftsabend.

Das Einsatzgeschehen bei einem Massenanfall von Verletzten wird wesentlich durch die Anzahl und Versorgung der Patienten mit kritischen Verletzungen bestimmt. Da am Anfang bei einem Massenanfall von Verletzten zunächst mit begrenzten Ressourcen (Menpower + Material) zu rechnen ist, kann ein schneller und gezielter Einsatz von Erster Hilfe und klinischen Behandlungs-möglichkeiten eine positive Genesung entscheidend verbessern. Bei derartigen Schadenslagen ist allerdings die Sichtung durch den Notarzt nicht in einem medizinischen sinnvollen Zeitrahmen durchführbar, da die kritisch verletzten Patienten unter der Vielzahl der meist leichtverletzten Opfern identifiziert werden müssen (find the red). Das mSTaRT-Konzept definiert als Einsatzstandard für einen Massenanfall von Verletzten unter Berücksichtigung von medizinischen und organisatorischen Erfordernissen die erste Sichtung, die Notfallbehandlung vor Ort und den Notfalltransport in die Klinik.

 

8. Februar 2017 17:30 Uhr. Alter: 257 Tage