Blutspende: Rekordergebnis von 182 Blutspendern
Trotz schwülem Wetter und heftigem Gewitterschauer konnte der DRK-Ortsverein Steinenbronn 182 Blutspenderinnen und Blutspender in der Steinenbronner Sandäckerhalle begrüßen. Erfreulich war, dass hierunter 10 Erstspender waren.
Durchschnittlich besuchen 135 Blutspenderinnen und Blutspender die Blutspendetermine in der Steinenbronner Sandäckerhalle - nicht aber am 19. Mai 2011. Trotz des schwülen Wetters mit Temperaturen bis an die 25 Grad und des kurz nach Öffnung der Sandäckerhalle einsetzenden Gewtterschauers wurde es den Helferinnen und Helfern des DRK-Ortsvereins Steinenbronn und des Blutspendeteams aus Baden-Baden keine Minute langweilig. 63 Spenderinnen und Spender waren bereits in den ersten 45 Minuten erschienen.
Bereitschaftsleiter Guido Wenzel sprach von einem Rekordergebnis: "Als wir die 150er-Marke überschritten haben waren wir schon sehr zufrieden, dass es jetzt zum Schluß 182 Blutspenderinnen und Blutspender waren, freut uns für die vielen Kranken und Verletzten, denen damit geholfen wird umso mehr." Einen vergleichbaren Termin habe es nur 1998 gegeben. "Am 18.06.1998 konnten wir 216 Blutspenderinnen und -spender bei unserem Termin begrüßen, was aber auf das damalige Zugunglück in Eschede 15 Tage zuvor zurückzuführen war" weiß Wenzel.
Neben den Helferinnen und Helfern rund um die Blutentnahme waren auch die Rotkreuzler in der Küche gefordert, denn jeder, der Blut spenden wollte wurde vom DRK-Ortsverein Steinenbronn zu einem sommerlichen Vesper eingeladen. "Darf´s vielleicht noch ein Stückchen Erdbeerkuchen sein?" fragt Nelly Zinser vom DRK. Der 43jährige Hans B. sagt nicht nein und läßt sich dazu noch einen Kaffee servieren. "So macht Blutspenden Spaß, ich muss ja die 500 ml wieder auffüllen!" scherzt Hans B.
Markus Kohlbecker, vom DRK-Blutspendedienst bestätigte dem DRK-Ortsverein Steinenbronn wiederrum einen professionellen Blutspendetermin. "Ich komme jetzt seit über 13 Jahren nach Steinenbronn und es macht immer wieder Freude, mit den Helferinnen und Helfern zusammenzuarbeiten. Viele der heutigen aktiven der Bereitschaft kenne ich noch als Jugendrotkreuzler."
Mit 157 Konserven konnte das Blutspendeteam den Heimweg nach Baden-Baden antreten.


